Pelzbiene

Foto: Manfred Keller , Anthophora plumipes, Männchen
Foto: Manfred Keller , Anthophora plumipes, Männchen

 

Anthophora plumipes, Hummeln, die keine sind.

 

 –  „Vorsicht Verwechslungsgefahr“ !!!

 

 

Artenname: „Gemeine“ oder „Frühlings-Pelzbiene“ (Anthophora plumipes, Pallas 1772)

 

Synonyme: Anthophora acervorum auct. (Linnaeus 1758); Anthophora pilipes (Fabricius 1775).

Ich kann die Uhr danach stellen, kommen doch im zeitigem Frühjahr Bekannte und Leute aus der Nachbarschaft zu mir und berichten, dass sie in ihrem Garten schon Hummeln gesehen haben. Doch dann stellt sich meistens heraus, dass sie die solitär lebenden Pelzbienen (Anthophora plumipes) mit den Hummeln verwechselt haben. Öfters werden Pelzbienen für Hummeln gehalten. Durch ihr behaartes Aussehen ist durchaus eine gewisse Ähnlichkeit mit Hummeln gegeben. Es handelt sich hierbei jedoch um eine völlig eigene Art. Der Anfänger verwechselt leicht Pelzbienen mit der ähnlich braun gefärbten Ackerhummel, doch die solitären Bienen sind deutlich kleiner als Hummelköniginnen.

Wer sich etwas eingesehen hat, der wird auch feststellen, dass das Flugverhalten von Hummeln und Pelzbienen sehr unterschiedlich ist.

Das Flugverhalten unterscheidet sich jedoch deutlich von dem der „dicken Brummer“ und ist sehr interessant zu beobachten. Obwohl man es ihnen eigentlich nicht so recht zutrauen möchte, fliegen Pelzbienen bemerkenswert rasant schnell und unterbrechen den Flug immer wieder abrupt durch kurze Schwebephasen und Drehungen, der oft von hohen Flugtönen begleitet ist, nur ihre Geschwindigkeit lässt Zweifel an der Hummelthese aufkommen. Was zunächst chaotisch wirken mag, ist tatsächlich Teil einer durchaus zweckmäßigen Futterplatz-Flugbahn, die immer wieder abgeflogen wird. Die Männchen durchfliegen dieselbe geschlossene Runde immer nur in einer Richtung – mit oder gegen den Uhrzeigersinn – und behalten dies für Wochen bei.

Pelzbienen sammeln schon frühmorgens und noch spät abends, wenn es noch oder schon kühl ist und sie die Konkurrenz nur durch Hummeln haben. Der Grund dafür ist ihre Fähigkeit, wie die Hummeln ihre Körpertemperatur vor dem Abflug durch Muskelzittern rasch über die der Umgebungstemperatur hinaus zu erhöhen. Unsere Frühlings-Pelzbiene zeichnet sich durch eine außerordentliche lange Zunge (Rüssellänge von 19 – 21 mm) aus, die genauso lang ist wie ihr Körper, denen sie Hummeln bezüglich ihrer Rüssellänge gleichen, typische Frühlingsbiene. Pelzbienen können daher auch tiefer liegende und verborgene Blütennektarien erreichen.

Nach dem Saugen klappen diese Tiere den Rüssel wie ein Taschenmesser zusammen und verstauen ihn in einer Rille auf der Kopfunterseite.

 

 

Aussehen -  Kennzeichen - Merkmale

 

Von hummelartiger Gestalt. Körperlänge: 14 – 16 mm. Behaarung lang und dicht, beim Männchen graubraun, beim Weibchen ebenfalls graubraun oder schwarz, die Sammelbürste an den Hinterbeinen aber fast immer rostrot. Kopf- und Hinterleibsende mehr oder weniger dunkel behaart. Verteilung der beiden Farbvarianten der Weibchen unterschiedlich; an manchen Fundorten findet man nur schwarze, an anderen nur braune, es können aber auch beide Varianten gemischt auftreten. Bei der dunklen Form ist der gesamte Körper bis auf die rostrote Beinbürste schwarz behaart. Tiere der dunklen Form können im Gelände nicht von der seltenen A. retusa unterschieden werden. Männchen stets mit gelb oder weiß geflecktem Gesicht und mit stark verlängerten Mittelbeinen, auf den ersten vier Tarsengliedern deren Fußglieder hinten sehr lange schwarze Haarfransen tragen; am ersten und letzten Fußglied außerdem schwarze Haarpinsel, unverwechselbar.

 

 

 

Flugzeit – Phänologie

 

In einer Generation im Jahr, März bis Juni, mit Schwerpunkt im April und Mai. Die Männchen erscheinen bis zu drei Wochen früher als die Weibchen. Überwinterung in der Brutzelle als fertig entwickelte Biene.

 

 

Lebensraum – Vorkommen – Nistplätze

 

Das Vorkommen der Art wird weitgehend durch das Angebot an geeigneten Nistplätzen bestimmt. An allen sonnigen, offenen und trockenen Stellen mit geeigneten Nistplätzen, an lehmigen Böschungen und an steilwandigen Flussufern. Die Nistplätze sind Steilwände und Abbruchkanten z.B. an Hohlwegen, Weinberge mit Trockenmauern, Sand-, Lehm-, und Kiesgruben. Außerdem im Siedlungsbereich an lehmverputzten Wänden alter Häuser, Scheunen und Ställe (aber ohne Farbanstrich), mit Kalkmörtel oder mit Lehm verfugtem Mauerwerk alter Gebäude. Gelegentlich werden Nester auch im Inneren von Gebäuden (z.B. in offenen Schuppen) angelegt. Pelzbienen sind oft weit entfernt von ihren Niststätten beim Blütenbesuch (z.B. in Wäldern). Nistplätze und Nahrungsraum sind stets räumlich getrennt und liegen bisweilen 100 m und mehr auseinander.

 

 

 

Verbreitung

 

In Mitteleuropa weit verbreitet und fast überall ziemlich häufig, häufigste heimische Pelzbienen. In Deutschland in allen Bundesländern, von der Ebene bis in mittleren Gebirgslagen. Im Gebiet keine Verbreitungsgrenze.

 

 

Nistweise und Brutgeschäft

 

 

Nistplätze sind vorwiegend Steilwände, Abbruchkanten und lehmverfugte Gemäuer, trockene vegetationsfreie ebene Bodenstellen werden jedoch gleichfalls genutzt. In Steilwänden verlaufen die Niströhren horizontal, in ebenem Boden vertikal nach unten. Pelzbienen nisten bisweilen in kleinen aber auch in großen Kolonien. Solitäre Nistweise. Nester in selbstgegrabenen Hohlräumen in der Erde, sowohl auch in Steilwänden aus Lehm oder Löß, als auch in lehmverputzten Mauerwerk. An warmen April-Tagen suchen die Weibchen die vorjährigen Nistwände oder -flächen auf und graben sich in Löchern und Rissen weiter in den Lehm hinein. Pelzbienen weichen die Erde beim Graben mit Wasser auf, welches sie an nahegelegenen Wasserstellen mit den Rüssel aufnehmen. An sonnigen und trockenen Stellen im Bodenbereich ragt gelegentlich der Eingang des Nestes mehrere Millimeter turmförmig aus dem Boden heraus. Die Brutzellen liegen meist nur in 3 – 5 cm Tiefe, bisweilen sind die bleistiftdicken Gänge auch mal bis zu 10 cm lang. Oft liegen 2 – 3 sich verzweigende Gänge hinter dem Nesteingang. Die Wände der Brutzellen und der waagrechte Gang werden sorgfältig mit einem lehm-tonhaltigen Brei bzw. Mörtel gebaut und mit Schleim sorgsam geglättet. Die Anordnung der länglich-eiförmigen Brutzellen ist linear oder unregelmäßig, von denen mehrere hintereinander angeordnet sein können. Die Innenwände werden mit einem pergamentartigen weißen Sekret ausgekleidet. Das Ergebnis ist eine wachsartige Beschichtung.

Der Larvenproviant ist nicht wie sonst bei Bodennistern üblich zu einer Kugel geformt, sondern in der unteren Hälfte der Brutzelle aufgehäuft. Das Gemisch aus Pollen und Nektar ist innerhalb der Zellen unterschiedlich zusammengesetzt. Der Nahrungsbrei besteht aus zwei Komponenten, die sich mehr oder weniger miteinander mischen. Der untere (bzw. hintere) Teil ist ziemlich fest und besteht vorwiegend aus Pollen, enthält also wenig Nektar dem eine gewisse Menge beigemischt ist. Im oberen Teil (darüber) befindet sich der flüssige Bestandteil, der nur kleine Mengen Pollen enthält, so dass das Ei und später die junge Larve zunächst auf einem dünnflüssigen Futtersaft schwimmt. Die Larven spinnen keinen Kokon. Gelegentlich wird vor der äußersten Brutzelle eine rudimentäre, mit wenig Pollen und Nektar versehene, aber nicht mit einem Ei belegte „Täuschzelle“ gebaut, die möglicherweise Brutparasiten zur Eiablage verleiten soll. Das fertige Nest wird am Ende mit einem meist etwas nach innen versetzten Pfropfen aus Erde bzw. Lehm verschlossen. Überwinterung in der Brutzelle.

 

Link:

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Pelzbienen

 

http://www.paul-westrich.de/Profile/anth_plumipes.php

 

http://www.wildbienen.de/wbarten.htm

 

 

Ähnliche Arten

 

Sehr ähnlich, auch in Nistweise, ist die seltenere Anthophora retusa (Linnaeus, 1758). Die Behaarung ist bei dieser etwas kürzer, mit angedeuteten, helleren Binden an den Segmenträndern, die Sammelbürste des Weibchens gelbbraun. Nester befinden sich in der Erde  und Steilwänden, in selbst gegrabenen Höhlen.

Vier mitteleuropäische Pelzbienen-Arten, die durch breite und scharf abgesetzte, helle Haarbinden am Ende der Hinterleibstergite und das Fehlen von Haftlappen zwischen den Klauen ausgezeichnet sind, werden gelegentlich von Anthophora abgetrennt und in die Gattung Amegilla gestellt. 20 Arten im deutschsprachigem Gebiet, davon 13 in Deutschland, 15 Österreich, 19 Schweiz. Bei den einheimischen Arten schwankt die Größe zwischen 8 bis 18 mm.

 

Link:

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Pelzbienen

 

 

Kuckucksbienen – Brutparasiten

 

Pelzbienen sind Wirte von den Kuckucksbienen der Gattung Melecta. Die einzige und regelmäßig anzutreffende Art ist Melecta albifrons (Gemeine Trauerbiene). Diese häufige Trauerbiene hat es in ihrer taxonomischen Karriere auf gleich drei wissenschaftlichen Artennamen gebracht, das Art-Epitheton M. albifrons (Forster 1771) ist der korrekte, ehemals genannte Artennamen waren M. armata (Panzer 1799) und M. punctata (Fabricius 1775).

Als Kuckucksbiene ist sie ohne Pollensammelapparat. Körperlänge 12 bis 16 mm. Thorax ziemlich dicht braun behaart. Hinterleib nach hinten etwas zugespitzt, seitlich mit dreieckigen, weißlich- gelbgrauen Haarflecken. Beide Geschlechter schwer zu unterscheiden (Weibchen mit 12, Männchen mit 13 Fühlergliedern). Erscheint mit ihren Wirten von März bis Juni. An den Nistplätzen der Pelzbienen ist sie oft in großer Zahl zu beobachten. Man sieht die Weibchen der Trauerbiene dabei von Zeit zu Zeit in den Pelzbienennestern verschwinden, gelegentlich kommt es bei der Rückkehr  der Wirtbienen zu kämpferischen Auseinandersetzungen. Die Eiablage findet offenbar erst unmittelbar nach Verschließen der Brutzelle statt, indem die Trauerbiene den Zellendeckel mit ihrem zugespitzten Hinterleibsende durchbohrt und diese anschließend wieder zu verschließen. Das Melecta-Ei ist später nämlich an der Unterseite des Zellendeckels zu finden, während das Wirtsbienenei auf dem Nahrungsvorrat schwimmt. Wie bei anderen Kuckucksbienen dürfte die Melecta-Larve nach dem Schlüpfen zunächst das Wirtsei bzw. die Junglarve abtöten und sich dann über den Nahrungsvorrat hermachen. Die Überwinterung erfolgt wie bei der Wirtbiene als fertig entwickelte Biene in der Brutzelle.

 

Link zum Kuckuck:

 

http://www.paul-westrich.de/Profile/melecta_albifrons.php

 

 

Als Brutparasit ist ein Käfer der Schmalflügeliger Pelzbienen-Ölkäfer (Sitaris muralis) zu nennen.

 

 

Blütenbesuch und Trachtpflanzen

 

Ausgesprochen polylektische, insgesamt 10 Pflanzenfamilien besuchende Art (nach Westrich 1990). Die Gewöhnliche Pelzbiene ist eine der ersten Frühjahrsbienen und sucht vor allem Nektar und Pollen an Weidenkätzchen. Bei der Frühlings-Pelzbiene erreicht die Zunge Körperlänge. Der Rüssel von A. plumipes und mehrerer weiterer mitteleuropäischer Pelzbienen-Arten ist dicht mit starken Borsten bestanden, mit deren Hilfe der Pollen aus engröhrigen Blüten von Borretschgewächsen (Boraginaceae) und Primelgewächsen (Primulaceae) herausgekratzt wird. Zusätzlich werden Lippenblütler (Limiaceae), Schmetterlingsblütler (Fabaceae) und Raublattgewächse sowie Vertreter mehrerer weiterer Pflanzenfamilien als Nahrungsquellen genutzt. Pollentransporteinrichtung : Haarbürste auf Hinterschiene und –ferse. Bei den Weibchen sind die Schienen und das erste Fußglied der Hinterbeine mit einer starken Haarbürste zum Pollensammeln ausgerüstet.

 

Wichtige Blütenpflanzen

 

Krokus – besonders der weiße Krokus

Wildtulpen, Blaustern, Traubenhyazinthe

Weiße –  Rote – Gefleckte – Taubnessel

Fester und Hohler Lerchensporn

Wald und Wiesen-Schlüsselblume

Alle Beinwell-Sorten

Sonnenröschen – Katzenminze – Kriechender Günsel – Lungenkraut

Berberitze – Sauerdorn

Blutrote Zierjohannisbeere – Zierquitte – Gewöhnliche Mahonie

Seidelbast – Schneeheide

Alle Weiden-Arten

Alle Obstbaum-Sorten und Obstgehölze bzw. Beerensträucher

  

 

Gefährdung und Schutz

 

Diese Pelzbienen-Art ist nach wie vor weit verbreitet und die häufigste im deutschsprachigen Raum. Durch den Abbruch alter Gebäude, durch neue Bauweise sowie die Beseitigung von Trockenmauern und Steilwänden erleidet sie allerdings immer wieder Verluste.

An günstigen Nistplätzen ist es früher zur Ansiedlung zahlreicher Bienen dieser Art gekommen, so das der Boden bzw. die Wand dann während der Nistzeit über und über mit den Löchern verziert waren. Ein solcher Anblick gehört aber, zumindest in Mitteleuropa, längst der Vergangenheit an. Möglicherweise wurde sie in früheren Zeiten durch die andersartige Bauweise (mit Lehm verfugte Mauern) in den klimatisch begünstigten Ortskernen stark gefördert. Heute dagegen wäre sie weitgehend auf Steilwandstrukturen im Kulturland angewiesen, wo es aber durch Intensivierung der Nutzung und möglicherweise an geeigneten Nahrungspflanzen mangelt. Außerhalb des Siedlungsbereich ist die Sicherung alter Abbaustellen für Zwecke des Naturschutzes die wichtigste Schutzmaßnahme. In den Gruben sind sonnenexponierte Steilwände zu erhalten und zu schaffen. Im Hausgarten lässt sie sich in Lehmkästen ansiedeln.

 

 

Nisthilfen, -  Lehmziegelmauer – Mini-Steilwand

 

Geeignete Brutstätten kann man auch mit dem Aufbau einer Lehmziegelwand in Anlehnung an Gebäude herrichten: an einer nach Süden oder Südosten gelegenen Gebäudewand führt man vom Boden her eine bis zu 60 cm hohe Grundmauer aus harten Ziegelsteinen auf, die mit Zementmörtel verbunden werden, um ein Aufsteigen der Erdfeuchtigkeit zu verhindern.

Darüber mauert man mit Lehm einfache Lehmziegel (sog. Kluten) und schützt die Mauer von oben mit einem Ziegel- und Rohrdach, das nach vorn übersteht. Diese bereits an eine Lehmwand erinnernde Nisthilfe wurde schon im Jahre 1908 von dem bekannten Entomologen H. Friese zu Beobachtungszwecken errichtet. Steht nur wenig Raum zur Verfügung, leistet auch eine Mini-Steilwand gute Dienste: Holzkisten (30 x 30 x 15 cm) oder Eternitblumenkästen werden mit feuchten Lehm gefüllt. In den noch feuchten Lehm können mit Bleistiften oder Bohrer zahlreiche Brutröhren (Durchmesser: 3 – 8 mm, nicht tiefer als  2 bis 3 cm, Abstand: mehr als 2 cm) eingedrückt oder gebohrt werden. Mehr oder weniger breite Risse, die möglicherweise beim Trocknen entstehen, können ebenfalls als Nistplätze dienen und sollten nicht zugeschmiert werden. Die dunklen Löcher üben eine magische Anziehungskraft auf grabende Wildbienen-Arten aus. Diese sollen nämlich angelockt werden, hineinkriechen und am Ende mit dem Graben ihres eigenen Nestganges beginnen. Wer die Arbeit für den Bau einer größeren Lehmwand scheut, kann nicht zuletzt einfache Hohlblocksteine aufeinander schichten und die nach vorn weisenden Öffnungen werden mit Lehm gefüllt.

 

Hier sind verschiedene Bauanleitungen: Nisthilfen aus Lehm

 

http://www.paul-westrich.de/artenschutz/nistm05.php

 

http://www.wildbienen.de/wbschutz.htm

 

 

 

Quellenangaben:

 

Faszination Wildbienen:  www.paul-westrich.de   

 

Alles über Wildbienen:    www.wildbienen.de

 

 

Helmut Hintermeier

Artenschutz in Unterrichtbeispielen

Informationen – Arbeitsblätter – Folienvorlagen

Teil 2

Schmetterlinge – Honigbienen – Hummeln – Wildbienen – Wespen – Hornissen – Schwebfliegen – Marienkäfer – Biologische Schädlingsabwehr

Auer Verlag GmbH

ISBN: 3-403-02799-6

 

 

Andreas Müller – Albert Krebs – Felix Amiet

Bienen

Mitteleuropäische Gattungen, Lebensweise, Beobachtung

Natur Buch Verlag

ISBN: 3-89440-241-5

 

 

Heiko Bellmann

Kosmos Naturführer

Hautflügler Mitteleuropas: Bienen, Wespen, Ameisen

Franckh-Kosmos Verlag-GmbH

ISBN: 3-440-06932-X

 

 

Dr. Franz Geier

Wildbienen: Wehrhafte Blumenkinder

Landbuch-Verlag GmbH

ISBN:3-7842-0376-0

 

 

Diesen Beitrag, hat Karsten Grotstück aus Kassel / Nordhessen zur Verfügung gestellt.

 

 

Foto: Martin ,  Anthophora plumipes
Foto: Martin , Anthophora plumipes

Weibchen 

 

 

 

Weibchen im Anflug auf Lungenkraut (Pulmonaria officinalis).

Foto: Martin ,  Anthophora plumipes
Foto: Martin , Anthophora plumipes

 

 

 

 

Nach Besuch an Schlüsselblume (Primula veris) streift Pollen vom Rüssel.

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Foto: Martin ,  Anthophora plumipes
Foto: Martin , Anthophora plumipes

Männchen

 

 

 

Mitte März: Männchen sonnt sich.

Foto: Martin ,  Anthophora plumipes
Foto: Martin , Anthophora plumipes

 

 

Gleiches Männchen von vorn.

Foto: Martin ,  Anthophora plumipes
Foto: Martin , Anthophora plumipes

 

 

 

 

 

Männchen schwebt vor Lungenkraut (Pulmonaria officinalis).

Foto: Martin , Pelzbiene verfolgt Erdhummel
Foto: Martin , Pelzbiene verfolgt Erdhummel

 

 

 

Größenvergleich: Männchen verfolgt Erdhummelkönigin.

 

 

 

Männchen der Pelzbiene sind sehr angriffslustig zu anderen Insekten, aber auch zu ihrer eigenen Art!

 

Das ist besonders an den Blüten des Lungenkrautes oder in deren Nähe zu beobachten.